Die ehemalige Freie Reichsstadt Wangen liegt 20 km vom Bodensee entfernt und gilt als touristisches Zentrum des württembergischen Allgäus. Ein Stadtbummel durch die denkmalgeschützte Altstadt führt zu historischen Bauwerken, einfachen Bürgerhäusern, sehenswerten Türmen und Toren, vorbei an kunstvoll geschmiedeten Wirtshausschildern und einer Reihe interessanter und lustiger Figurenbrunnen. Somit ist Wangen mit einem der schönsten Straßenbilder Süddeutschlands immer wieder ein lohnendes Ziel.
Sehenswürdigkeiten
Burgruine Neuravensburg
Die ehemalige Burg steht hoch über dem Ort. Die Ruine des Turmes ist begehbar. Der Burghügel bietet eine einmalige Atmosphäre für das alljährlich im August stattfindende Burgfest. Nähere Informationen sind bei der Ortsverwaltung Neuravensburg erhältlich: Tel. 07528 9 51 8 – 0,
Fax 07528 9 51 8 – 20
Rochuskapelle
Eine Besonderheit ist der alte Friedhof (Gottesacker) und heutige Stadtpark mit der Rochuskapelle aus dem Ende des 16. Jahrhundert. Besonders sehenswert ist die leicht gewölbte, 1598 bemalte Holzdecke bestimmt. Auf 66 Tafeln hat ein unbekannter Künstler in Form einer Bilderbibel das Leben und Wirken Jesu und der Apostel dargestellt. Dazwischen findet man die Wappen der damaligen Wangener Familien. Die aus dem Hochaltar der St.-Martins-Kirche stammenden Rosenkranzmedaillons sind eine bedeutende Leistung der bekannten Bildhauerwerkstätte Zürn aus Waldsee (1622). Die Kapelle ist nur im Rahmen einer Führung zu besichtigen, Buchung beim Gästeamt.
Frauentor
Den krönenden Abschluss der Herrenstraße bildet das Frauentor, heute auch Ravensburger Tor genannt. Es ist 1472 zum ersten Male urkundlich erwähnt, besteht aber wohl schon seit der Stadtgründung. Seine heutige Form erhielt es wie das St.-Martins-Tor im Jahr 1608. Heute zeigt der Bau ein einheitliches Renaissancegepräge.
Herrenstraße
Die Herrenstraße hat zum Teil noch ihr spätgotisches Gepräge. Die meisten Häuser der Straße sind nach dem verheerenden Brand von 1539 gebaut worden. Bemerkenswert sind Gebäude mit gotischen Treppengiebeln und Wirtshausschildern des 18. Jahrhunderts. Die Herrenstraße zählt zu den schönsten Straßenbildern im süddeutschen Raum.
Hinderofenhaus
Das markante Gebäude am Marktplatz wurde von dem Kaufmann Onofrius Hinderofen, einem Mitglied der „Ravensburger Handelsgesellschaft“, im Jahre 1542 erbaut. Besonders reizvoll ist der kleine Innenhof, der an südliche Vorbilder erinnert. Das Haus wurde 1582 von der Stadt erworben und diente fortan verschiedenen Zwecken. Im Erdgeschoss befindet sich heute das „Hinder Ofen Café“, im 1. und 2. OG ist eine Dauerausstellung untergebracht mit 34 Exponaten aus der Epoche des Expressiven Realismus des in Wangen verstorbenen Künstlers Prof. Wolfgang von Websky. Die Galerie kann während der Dienststunden kostenlos besichtigt werden.
Kornhaus und Postplatz
Hinter dem Rathaus liegt der Postplatz, dem Marktplatz an Schönheit in nichts nachstehend. Gegen die Oberstadt wird er durch die Kirchhofmauer (Überrest der ältesten Stadtbefestigung) und das bemerkenswerte Ensemble von Waaghaus, Rathaus, Ratloch und Mesnerhaus (altes Kornhaus) abgegrenzt. Diese Platzwand zeigt die originale Farbigkeit der mittelalterlichen Stadt. Beherrscht wird der Platz von dem 1600 bis 1602 errichteten Kornhaus, in dem die öffentliche Bücherei mit einer ständigen kleinen Galerie untergebracht ist. Direkt am Eingang zur Städtischen Bücherei im Kornhaus steht der Wahrheitssucher. Er selbst hat das magische Quadrat der aus Pompeji überlieferten Zauberformel aufgeschlagen und sucht ihr bis heute nicht eindeutig geklärtes Geheimnis zu ergründen.
Pulverturm
Der Pulverturm, ursprünglich auch Wasser- oder Färberturm genannt, wurde Anfang des 15. Jahrhunderts im Zuge der Ummauerung der heutigen Unterstadt errichtet. Seine heutige Gestalt geht auf das Jahr 1596 zurück. Auf der Stadtansicht von 1611 sieht man direkt neben dem Pulverturm, wie die gefärbten Tücher der benachbarten „Färbe“ über die Stadtmauer zum Trocknen gehängt wurden.
Rathaus
Der älteste Baubestand des Rathauses stammt als Teil der ersten Stadtbefestigung aus der Zeit der Staufer. Im 15. Jahrhundert wurde das Haus merhfach umgebaut und in Richtung Marktplatz erweitert. Im repräsentativen historischen Ratsaal haben alle Zeiten – von der Romanik über Gotik bis zum Barock – ihre Zeichen hinterlassen. Als historische Kostbarkeit enthält er auch die Stadtansicht von Johann Andreas Rauch aus dem Jahr 1611 und in dem wieder freigelegten romanischen Fensterbogen ein romanisches Vortragekreuz (um 1180, Leihgabe der Kirchengemeinde St. Martin). Sehenswert sind das barocke Treppenhaus mit der Landtafel von Johann Andreas Rauch aus dem Jahr 1617, der kleineTrauraum im Pfaffenturm über dem Ratloch und der Lesesaal „Zur alten Waage“ im Untergeschoss.
1721 erhielt das Rathaus die zum Marktplatz zeigende Barockfassade. Die Front zur Unterstadt behielt ihren spätgotischen Charakter. Die dortige Fassadenbemalung wurde nach Befund restauriert.
Ritterhaus
Kurz bevor die Reichsstadt ihre Selbstständigkeit verlor und unter die Oberhoheit des Kurfürsten von Bayern kam (1803), wurde 1789 neben dem Ravensburger Tor das Ritterhaus als Kanzlei des Bezirks Allgäu-Bodensee der Reichsritterschaft nach Plänen von Franz Anton Bagnato erbaut. Beachtenswert sind Fassade und Portal zur Herrenstraße. Das Haus wurde von der Stadt erworben und beherbergt jetzt die gesamte Stadtkämmerei.
Schmiedstraße
Die Schmiedstraße zweigt am Marienbrunnen von der Herrenstraße ab. Der Name weist schon darauf hin, dass hier das Schmiede-Handwerk betrieben wurde. Der Schmiedezunft gehörten Sensen-, Hammer-, Feilen-, Huf- und Nagelschmiede an. Das Schmiede-Handwerk gehörte noch im 16. Jahrhundert zu den Haupteinnahmequellen der Stadt. Die in Wangen geschmiedeten Sensen („Segessen“) erfreuten sich nicht nur in der engeren Heimat, sondern auch im Ausland großer Beliebtheit. Sie wurden in der Lombardei, in der Schweiz, in Frankreich und Lothringen abgesetzt. Die Herstellung von Sensen ging Ende des 16. Jahrhunderts zurück. Nach dem Dreißigjährigen Krieg haben die hiesigen Schmiede nur noch für die Landwirtschaft der näheren Umgebung gearbeitet. Heute ist noch eine Schmiede in der Altstadt in Betrieb.
St.-Martins-Tor
Am Eingang zur Paradiesstraße steht das St.-Martins-Tor (so benannt nach dem Patron der benachbarten Stadtpfarrkirche), heute auch Lindauer Tor genannt. Es wird 1347 erstmals als Sweglarstor (nach dem Geschlecht der Sweglar) genannt. Seine heutige Form hat es wie das Ravensburger Tor im Jahr 1608 erhalten. Es ist gedrungener und mächtiger als das letztere und hat seinen ursprünglichen gotischen Charakter zum Teil noch bewahrt. Im Tordurchgang finden sich Reste der gotischen Bemalung. Die verschiedenen Turmstuben wurden in jüngster Zeit restauriert und eingerichtet. Sie werden von örtlichen Vereinen genutzt.
Weberzunfthaus
Parallel zur Schmiedstraße verläuft die Zunfthausgasse mit dem Zunftwinkel. Sie wurde so genannt, weil hier das Zunfthaus der Weber (heute Zunfthausgasse Nr. 11) stand. Das Weberzunfthaus ist neben dem Rathaus der älteste Profanbau der Stadt. Eine Haushälfte stammt aus der Mitte des 14. Jahrhunderts (Bohlenbalkendecke von 1342!), der eigentliche Zunftsaal der Weber aus dem 15. Jahrhundert. Die reiche Renaissance-Bemalung des prächtigen Saales, der durch sieben Fenster geprägt war, entstand 1591. Nach Auflösung der Zünfte wurde das Haus im Laufe der Geschichte mehrfach umgebaut und zuletzt für die Landwirtschaft und als Wohnhaus genutzt.
Der rekonstruierte Turmkachelofen im großen Zunftsaal konnte durch eine Spendenaktion des Altstadt- und Museumsvereins aufgebaut werden. Dieser wird heute als Konzertsaal benutzt.
Ortsführung
Das Wangener Gästeamt bietet während des ganzen Jahres jeden Donnerstag um 15.30 Uhr eine Stadtführung an; in der Sommersaison wird die Stadtführung zusätzlich auch am Samstag um 10.30 Uhr angeboten.
Ausstellungen
Regelmäßige Ausstellungen finden im Kornhaus / Bücherei (Postplatz, Telefon 07522 74120) und in der Galerie in der Badstube (Lange Gasse 9) statt. Im Hinderofenhaus (1542) ist eine Dauerausstellung des schlesischen Künstlers Wolfgang v. Websky untergebracht.
Konzerte
Wangen kann bereits auf 15 Jahre Altstadt-Konzerte zurückblicken, eine Veranstaltungsreihe der Stadt in Zusammenarbeit mit der Kulturgemeinde. Ein besonderes Erlebnis sind die Sommerabendkonzerte an der Stadtmauer bei der Eselmühle, die von Juni bis September jeden Donnerstag um 20 Uhr aufgeführt werden. Im Jazz-Point im ehemaligen „Schwarzen Hasen“ in Beutelsau kommen Freunde des Jazz freitags auf ihre Kosten. Ein hochkarätiges Kleinkunstprogramm in der „Hägeschmiede“ lässt keine Wünsche offen.
Museen
Die große Kreisstadt Wangen hat eine regelrechte Museumslandschaft zu bieten. In der im 15. Jahrhundert erbauten Eselmühle befinden sich das Wangener Heimatmuseum mit dem angegliederten Käsereimuseum sowie das Museum für „Mechanische Musikinstrumente“ . Über den Wehrgang der wieder instand gesetzten Stadtmauer gelangt man zu dem restaurierten Gebäude Lange Gasse 1, in dem jetzt die literarischen Museen und Archive Joseph Freiherr von Eichendorff und Gustav Freytag untergebracht sind, sowie durch den Pulverturm bis zur historischen und bestens erhaltenen „Badstube“ und der „Städtischen Galerie“, die sich im OG der Badstube befindet.
Das Heimatmuseum zeugt von der großen Bedeutung der ehemaligen Reichsstadt Wangen.
Bestände und Gliederung: Geschichte der Stadt Wangen – Wangener Landtafel (1699) – Zunftwesen – Religiöses Leben – Bürgerliche Zimmer – Gemälde und Skulpturen – Waffenraum – Flachsverarbeitung und Leinwandherstellung.
Das Käsereimuseum veranschaulicht die Geschichte der Allgäuer Milchwirtschaft, zeigt eine Emmentaler Dorfkäserei und eine Alpkäserei sowie die Verarbeitung von Schmelzkäse.
Im 3. Obergeschoss der Eselmühle befindet sich die Ausstellung „Mechanische Musikinstrumente“. Diese von der Stadt Wangen erworbene Privatsammlung von Musikinstrumenten aus dem 19. und 20. Jahrhundert enthält Drehorgeln, eine Flötenuhr, einen mechanischen Flügel, Orchestrien, einen mechanischen Plattenwechsler (USA um 1900), polyphone Spieldosen und eine mechanische
Zither.
Vorführungen von April bis Oktober Mittwoch und Samstag 15 Uhr sowie auf Anfrage
Info-Telefon für die Museen in der Eselmühle: 07522 912682
Auf Dichters Spuren wandeln kann man in den beiden Wangener Literaturmuseen, dem Deutschen Eichendorff-Museum (Lange Gasse 1, Telefon 07522 3840) und dem Gustav-Freitag-Museum (Lange Gasse 1, Telefon 07522 4369).
Öffnungszeiten der Museen: April bis Oktober Dienstag, – Freitag und Sonntag 14 – 17 Uhr, Samstag 11 – 17 Uhr sowie nach Vereinbarung
Führungen durch Heimat- und Käsereimuseum sowie Badstube von November bis März Dienstag 15.30 Uhr sowie auf Anfrage
Unbedingt gesehen haben sollte man das Badstuben-Museum (Lange Gasse 9, Telefon 07522 74260). Eine massive, kreuzgewölbte Halle mit Kupferkessel, Waschzubern und Lichtnischen erzeugt die Atmosphäre eines mittelalterlichen Bades. Die begleitende Ausstellung informiert mit vielen Bildern über die Bedeutung der öffentlichen Badstube in der Stadt.
Eine Besonderheit ist auch die Museumsdruckerei (Lange Gasse 3a, Info-Telefon 07522 5698). Wertvollste Stücke dieser originalgetreu eingerichteten Buchdruckerei sind der Nachbau einer hölzernen Gutenberg-Druckmaschine aus dem Jahr 1825, die erste eiserne Boston-Kleindruck-Tiegelpresse von 1860 und der Phönix-Buchdruck-Tiegel nach Gally-System aus dem Jahr 1900.
Öffnungszeiten: April bis Oktober Dienstag 14 – 17 Uhr sowie auf Anfrage
Aussichtspunkte
Auf dem Christkönigsberg oberhalb der Ortschaft Karsee bietet sich neben der Christkönigsäule und der Panoramatafel ein faszinierender Blick über das Naturschutzgebiet Karbachtal und zu den Allgäuer, Österreicher und Schweizer Alpen.
Feste im Jahreslauf
letztes Juli-Wochenende
Das traditionsreiche Kinder- und Heimatfest findet alljährlich am letzten Juli-Wochenende statt. Samstag ab 10 Uhr sind die Straßen beim historischen Umzug dicht gesäumt: Musikkapellen, Fanfarenzüge, Schulkinder, Kinder in alten Trachten, als Burgfräulein oder Landsknechte verkleidete Bürger verleihen dem Ganzen einen ganz besonderen Charme.
Erstes August-Wochenende
Wangener Kulturnacht
Eine Fülle an Programmpunkten in unterschiedlichen Örtlichkeiten. Von Lesungen über Filmvorführungen, Theater, Orgelkonzert, mittelalterliches Baden in der Badstube u. v. m. Die Kulturnacht findet bei jedem Wetter statt, für die Freiluftveranstaltungen gibt es jeweils eine Schlechtwetteralternative. Der Eintritt ist zu allen Veranstaltungen frei.
Im Juni
Wangener Altstadtlauf mit Altstadtstolperer und Hockete
Volkstümliche Bräuche
Am Sonntag nach Aschermittwoch brennen überall in der Umgebung die Funkenfeuer, die den Winter vertreiben sollen. Die Funkenzunft Wangen organisiert seit 30 Jahren ein Volksfest um das riesige Funkenfeuer auf der „Berger Höhe“.
Das Maibaumsetzen ist ein wichtiges Ereignis in Amtzell, Bodnegg, Grünkraut, Schlier, Unterankenreute, Vogt und Waldburg, ebenso in den Wangener Teilorten Deuchelried, Karsee, Leupolz, Neuravensburg, Niederwangen, Haslach, Primisweiler und Roggenzell.
Fasnet
Alljährlicher Höhepunkt im Narrenfahrplan der Narrenzunft „Kuhschelle weiß-rot“ ist der große Umzug mit Narrensprung am Fasnachtsmontag zwischen 14:00 und 16:00 Uhr.
Oberschwäbische Barockrundfahrt
Wangen
1. Sonntag im September
Bei der Oberschwäbischen Barock¬rundfahrt (Internationale Radtourenfahrt) kann jeder – vom Profi bis zur ganzen Familie – mitmachen.
Freizeit und Sport
Im Sommer
Badespaß
Freibad Stefanshöhe
Ein guter Platz zur Abkühlung an heißen Sommertagen ist das Wangener Freibad Stefanshöhe (Wangen-Burgelitz, Telefon 07522 1225 / geöffnet täglich 8.30 – 20 Uhr). Hier gibt’s ein großes Schwimmerbecken mit Sprungturm, ein sog. „Erlebnisbecken“ mit Wasserpilz und Wildwasserkanal sowie eine 78-m-Großrutsche mit separatem Eintauchbecken. Für die kleineren Badegäste stehen Kinderplanschbecken, Matschplatz und Kinderspielplatz zur Verfügung. Die große Liegewiese mit zahlreichen Schatten spendenden Bäumen lädt zum Müßiggang.
Das Hotel-Hallenbad im Haus Waltersbühl, Max-Fischer-Str. 4, Tel. 07522 916800, ist öffentlich zugänglich. Es ist geöffnet am Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag und Samstag von 07:00 bis 21:00 Uhr, Mittwoch von 13:00 bis 21:00 Uhr und Sonntag von 07:00 bis 13:00 Uhr.
Lehrpfad
Direkt an der A 96 wurde an den Autobahnrastplätzen Humbrechts und Ettensweiler ein für ganz Deutschland einmaliger geologischer Gesteinslehrpfad angelegt, der auch zu Fuß oder mit dem Rad erreicht werden kann. Die Findlinge, die während des Autobahnbaus freigelegt und geborgen wurden geben Auskunft über die Entstehung der voralpinen Landschaft. Die aufgestellten Findlinge und die geographischen Informationen sind ideales Anschauungsmaterial für Gesteinskunde, Alpen- und Voralpengeologie sowie Verkehrsgeographie.
Direkt an die Altstadt grenzt das Natur- und Landschafts-Schutzgebiet „Buch-Fronwiesen“, wo ein Naturlehrpfad durch Flora und Fauna führt. Neue Lehrtafeln und ein Informationsprospekt des Naturschutzbundes Wangen e. V. geben einen tiefen Einblick in die artenreiche Tier- und Pflanzenwelt.
Im Winter
Die Skilifte „Berger Höhe“ und „Karsee-Oberwies“ eignen sich für Anfänger und Familien und Snowboarder. Ein gepflegtes Loipennetz für beide Lauftechniken, teils mit Flutlicht, begeistert Hobbyläufer und Topathleten gleichermaßen. Die Kunsteisbahn „Stefanshöhe“ garantiert von Mitte November bis Anfang März gepflegtes Eis.
Rodeln
Beim Skilift „Berger Höhe“ gibt es Rodelspaß für die ganze Familie.
Besonderes und Einzigartiges
Wenn Wangens Brunnen mal wieder so richtig fein herausgeputzt und über und über mit bunt gestalteten Ostereiern geschmückt sind, dann ist das ein untrügliches Zeichen dafür, dass der weithin bekannte Wangener Ostereiermarkt beginnt, einer der vielfältigsten seiner Art in Deutschland und gilt als der älteste Ostereiermarkt in ganz Europa.
Märkte
Die ehemalige freie Reichstadt Wangen im Allgäu ist seit 1150 im Besitz des Marktrechts. Nachweislich findet der bunte Wochenmarkt in der Fußgängerzone seit dem Jahr 1330! jeden Mittwoch von 08:00 bis 13:00 Uhr statt. Dazu kommen noch vier große Jahrmärkte.
Kulinarisches
Wer Wangen besucht, für den ist eine Einkehr im legendären „Fidelisbäck“ ein Muss. Hier trifft man sich seit 1505 zur Hock und zum Vesper bei Leberkäs und Seelen. Gepflegte und bodenständige Gastronomie, stilvolle Weinstuben, gestandene Wirtschaften und gemütliche Cafés laden zu kulinarischen Genüssen ein
Übernachten
Zahlreiche Hotels und Gasthöfe, Ferienwohnungen, Ferienwohnungen auf dem Bauernhof, Pensionen und Privatzimmer bieten Gastlichkeit und Komfort für jeden Geschmack
Auch Gäste mit Reisemobilen fühlen sich auf dem zentrumsnahen und ruhig gelegenen Wohnmobilstellplatz mehr als wohl und kommen gerne wieder. Übrigens: Der Wohnmobilstellplatz wurde vom ADAC bewertet und mit 5 Sternen ausgezeichnet!
Wichtige Adressen und Telefonnummern
Gästeamt der Stadt Wangen im Allgäu, Marktplatz 1, 88239 Wangen im Allgäu,
Telefon 07522 74211, Telefax 07522 74214, Internet: www.wangen.de, e-mail: tourist@wangen.de