Der zu Bayern gehörende Kreis Lindau mit ca. 65.000 Einwohnern liegt zwischen der Republik Österreich mit dem Land Vorarlberg und Baden Württemberg mit der Region Bodensee-Oberschwaben – eben das „happy End“ von Deutschland. Die mittelalterliche Altstadt liegt auf einer Insel im Bodensee. Die Straßen- und Eisenbahnbrücke bildet die Verbindung zum Festland und zu den eingemeindeten Siedlungen Bad Schachen, Hoyren, Reutin, Aeschach, Unterreitnau und Oberreitnau. Während der Obstblüte liegt diese Gartenlandschaft in malerischem Zauber.
Die zahlreichen Wassersportmöglichkeiten, ein anspruchsvolles Kulturprogramm und die reizvollen Ausflugsziele lassen den Aufenthalt zu einem unvergesslichen Erlebnis werden. Reif für die Insel: ein Kunstwerk aus Gotik, Renaissance und Barock. Frühlingsromanze – stille Winkel – historische Plätze – enge Gassen und Geschichte – Kultur und Cappuccino: In den verkehrsberuhigten Bereichen der gesamten Altstadt findet jeder seine stressfreie Entspannung.
Seit über 50 Jahren gibt es auf der „Insel für Kongresse“ die Treffen der Nobelpreisträger in Medizin, Physik und Chemie, bei denen es Hunderten von jungen Wissenschaftlern aus aller Welt ermöglicht ist, ihre Vorbilder im persönlichen Kontakt zu erleben. Die Lindauer Psychotherapiewochen, alljährlich im April, sind in Fachkreisen ebenfalls ein wichtiger Termin.
Kleiner Blick ins Geschichtsbuch
Im Jahre 822 wurde der Ort erstmals urkundlich erwähnt. Die Siedlung „Lintoua“ entstand. Unter den Staufern vollzog sich im 13. Jh. die Entwicklung zur Reichsstadt. Gegen Ende des 15. Jahrhunderts erlangte der Weinanbau seinen Höhepunkt. Der sog. Mailänder oder Lindauer Bote war allwöchentlich mit Passagieren und Waren unterwegs in die Lombardei und zurück. Auch Johann Wolfgang von Goethe war einmal mit von der Partie und war von der Reise so beeindruckt, dass er den Namen des Boten notierte.
Lindau gehörte zusammen mit Straßburg, Konstanz und Memmingen zu den vier Städten, die sich im süddeutschen Raum als erste der Reformation zuwendeten und 1530, beeinflusst vom Reformator Zwingli, in der sog. Tetrapolitana ihre Glaubensgrundlagen niederlegten. Damit schließt sich die Stadt nicht der Augsburger Konfession an. 1531 tritt Lindau dem Schmalkaldischen Bund bei. – 1538 wurde die heute noch bestehende „Reichsstädtische Bibliothek“ gegründet mit mehr als 23000 Werken aus allen Wissensgebieten.
Sehenswürdigkeiten
Vor der Lindauer Hafeneinfahrt erhebt sich wuchtig der Alte Leuchtturm, auch Mangturm genannt. Er wurde im 13. Jahrhundert erbaut und war ein markanter Punkt in der ehemaligen Stadtbefestigung. Diese Stelle gewährt einen herrlichen Blick auf die am anderen Ufer liegende Landeshauptstadt von Vorarlberg, Bregenz. Dasselbe Bild bietet sich vom 33 m hohen Neuen Leuchtturm, der mit dem Bayerischen Löwen die Hafeneinfahrt rahmt. Beide sind um die Mitte des letzten Jahrhunderts errichtet worden, nach dem Ausbau des Hafens. Das Alte Rathaus wurde 1422/35 an Stelle eines Rebgartens erbaut. Bei der Gestaltung haben die Stilepochen aller Jahrhunderte mitgewirkt. 1972/75 wurden die Fassaden nach den Entwürfen aus dem Jahr 1885 des Münchner Malers Josef Widmann renoviert. Im großen gotischen Saal des Alten Rathauses wurde 1496 ein Reichstag abgehalten. Im Erdgeschoss befinden sich das Stadtarchiv und die ehemals Reichsstädtische Bibliothek mit mehr als 23000 Bänden aus allen Wissensgebieten, vom 14. Jahrhundert bis zur Gegenwart.
Das Stadttheater wurde vor 700 Jahren als Klosterkirche der Minoriten erbaut. Es wurde während der Reformation profaniert. Seit 1952 steht im einstigen Langhaus und Chor ein Theater mit 700 Plätzen und ein Konzertsaal für 200 Besucher zur Verfügung.
Von der Gerberschanze aus genießt man einen herrlichen Ausblick über den See und, rückwärts gewandt, über die Alt-Lindauer Idylle. – Die sog. Heidenmauer ist wahrscheinlich in der Zeit der Staufer als Wachturm entstanden und gilt als ältester Abschnitt der früheren Klostersiedlung im Osten der Stadt. – Auf dem Marktplatz steht die evangelische Stadtpfarrkirche St. Stephan. Sie ist romanischer Herkunft, wurde jedoch im 16. Jahrhundert und in den Jahren 1781 bis 1783 verändert. Das Äußere und Innere der Kirche präsentiert sich heute überwiegend klassizistisch. Die weiß-grüne Stuckdekoration und einige gute Epitaphien stammen aus dem 17. Jahrhundert. Daneben steht die katholische Kirche des ehemaligen Reichsfürstlich-freiweltlichen Damenstiftes. Gegenüber krönt das Haus zum Cavazzen mit seinen 1963 erneuerten Wandmalereien den Platz. Seine zum Markt hin gewandte Portalfassade erhält durch geschwungene Fensterverdachungen in den beiden unteren Geschossen eine weitere Zier. Es wurde nach einem Stadtbrand 1729/30 von dem Baumeister Grubenmann aus Teufen im Appenzeller Land neu erbaut und galt dem berühmten Kunsthistoriker Dehio als „schönstes Bürgerhaus am Bodensee“. Der prächtige barocke Bau dient seit 1929 als Stadtmuseum. Die Städtischen Kunstsammlungen haben hier eine Heimat gefunden. Hier in der Abteilung Mechanische Musikinstrumente ist die Sammlung Friedrich Wilhelm Kalina untergebracht. Weitere Sammlungsschwerpunkte sind u. a. Bürgerliche Wohnkultur vom 15. bis 20. Jahrhundert, Gemälde und Plastiken aus dem 16. bis 19. Jahrhundert und eine bedeutende Graphiksammlung.
St. Maria, die frühere Frauenstiftskirche, wurde 1748 bis 1751 unter der Leitung des aus Como kommenden Baumeisters Johann Caspar Bagnato auf den Resten einer 1728 durch Brand vernichteten romanischen Vorgängerkirche errichtet. Das Raumbild ist durch das Vorarlberger Wandpfeilerschema geprägt. Die Ausstattung ist spätbarock, doch Stuck und Fresken mussten nach einem neuerlichen Brand im Jahre 1922 weitgehend erneuert werden. Die Gemälde von Josef Ignaz Appiani im Chor und in den seitlichen Tonnengewölben sind noch original erhalten. Aus der Erbauungszeit der Kirche stammen die Altarbilder am Hochaltar und am rechten Seitenaltar, gefertigt von dem Kemptener Maler Franz Georg Hermann. Das Altarbild des linken Seitenaltars kommt aus der Bergmüller-Werkstatt. Im ehemaligen Damenstift, einer Zweiflügelanlage von 1730 bis 1736, die südlich der Kirche angrenzt, ist heute das Landratsamt untergebracht. Von der früheren Ausstattung hat sich im Inneren ein fantastisches Deckengemälde von Franz Josef Spiegler aus dem Jahre 1736 erhalten. – In der Maximilianstraße ist schon 1973/75 eine großzügige Fußgängerzone geschaffen worden. Mit ihren Patrizierhäusern und Laubengängen (Brodlaube) zeigt die Maximilianstraße noch das durch Gotik und Renaissance geprägte Stadtbild. Es lohnt sich, durch das Zitronengässele und die „Grub“ zum Schrannenplatz zu bummeln. Dort reckt sich mit türmchenumsetztem Spitzdach der runde Diebs- oder Malefizturm auf dem höchsten Punkt der Insel., 1370 bis 1380 erbaut. Zusammen mit dem Pulverturm am Westufer des Sees, dem Mangturm am Seehafen und der bereits erwähnten Heidenmauer legt er Zeugnis ab über die Inselbefestigung vor Ausbruch des Dreißigjährigen Kriegs. Hinzu kamen u. a. die massige Maximiliansschanze und die Ludwigsbastion.
Neben dem Diebs- oder Malefizturm beeindruckt der massige Bau der Peterskirche. Sie zählt zu den ältesten Bauwerken im Bodenseeraum. Heute ist sie Kriegergedächtnisstätte. In ihr sind die einzigen bekannten Wandmalereien Hans Holbeins d. Ä. zu bewundern. – Entlang der ehemaligen Stadtmauer geht es am Zeughaus vorbei zur Lindenschanze und über die Thierschbrücke zur Sternschanze. Durch eine See-Auffüllung 1968/69 wurde das vorgelagerte Gelände mit Grünanlagen, breiter Uferpromenade, Kinderspielplätzen und großem Parkplatz gewonnen. Um die Hintere Insel führt ein schöner Fußweg entlang dem Seeufer zum Pulverturm.
Museen
Die Städtischen Kunstsammlungen, Gemälde und Graphiken haben im Stadtmuseum im Haus zum Cavazzen, Marktplatz 6, ihre Heimat gefunden. Des Weiteren findet der Besucher hier bürgerliche Wohnkultur vom 15. bis 20. Jahrhundert. Außerdem gibt es hier eine ständige Sonderausstellung „Mechanische Musikinstrumente“ aus der Sammlung Friedrich Wilhelm Kalina. Gezeigt und vorgeführt werden Drehorgeln von ihren Anfängen bis in die 20er-Jahre des 20. Jahrhunderts: Musikautomaten, Orchestrien, Walzen, Metallplattenspieler und mechanische Klaviere. Das Stadtmuseum ist geöffnet von April bis Oktober; die neu eröffneten friedens räume in der Villa Lindenhof zeigen keinen „Frieden in der Vitrine“. Vielmehr können Friedensgespräche geprobt, Drohgebärden studiert und ungehaltene Reden angehört werden. Die friedens räume geben Frei-, Denk- und Lebensraum für alle, die der Friede nicht in Ruhe lässt. –
Auf der Insel und auf dem Festland sind über zehn Kunstgalerien, in denen Bilder und Skulpturen von bekannten und zum Teil berühmten Künstlern aus dem deutschen und internationalen Raum ausgestellt werden: Galerie Holbein, Brougierstr. 6 (Tel. 4507), Galerie Lindau, Schneeberggasse 5 (Tel. 409354), Galerie zur Fischerin, Ludwigstr. 50 (Tel. 5428), Galerie Lindauer Künstler, Ludwigstr. 21 und Ikonengalerie, Schafgasse 2 (Tel. 407392).
Kulturelles
Im ehemaligen Barfüßerkloster befindet sich das Stadttheater und der Konzertsaal, in dem von Oktober bis April Gastspielbühnen auftreten und bedeutende Kammermusik-Ensembles musizieren. Auskunft erteilt das Kulturamt, Tel. 918-402. Unter der Nummer 944650 sind Karten vorzubestellen.
Gästeabende, Tanzveranstaltungen und im Sommer die täglichen Kurkonzerte sorgen in der Stadt für abwechslungsreiche Unterhaltung. – Im 600 Jahre alten Zeughaus am Schrannenplatz ist nicht nur die Holzkonstruktion des Raumes zu bewundern, sondern dort finden von Mai bis Oktober attraktive Kleinkunstveranstaltungen mit Musik und Theater statt. Sehr beliebt sind dabei die speziellen Vorstellungen für Kinder.
Auf der größten Seebühne Europas finden alljährlich die Bregenzer Festspiele statt. Bedeutende Opern kommen hier zur Aufführung. Eine zusätzliche Attraktion ist der tägliche Schiffstransfer von der Insel Lindau mit Anlegen direkt an der Festspielbühne in Bregenz.
Für die jüngere Generation bietet der Club Vaudeville auf dem Festland Kleinkunstveranstaltungen, Discos und einen täglichen Treffpunkt im Clublokal.
Wer gerne ins Kino geht, sollte dem Filmpalast (Zeppelinstraße 6, Tel. 6955) oder dem Parktheater (Zwanzigerstraße 3, Tel. 6900) einen Besuch abstatten. – Eine Fundgrube an Abwechslung ist die Stadtbücherei im Haus „Storchen“, In der Grub 36 (Tel. 944084).
Feste + Feiern – Ein Blick in den Jahreslauf
Tausende von Zuschauern kommen jedes Jahr nach Lindau, um hier die alemannische Fasnacht mit ihren Bräuchen zu erleben. Die Lindauer Narrenzunft hat sich der Vereinigung der alemannischen Fasnacht angeschlossen und feiert jeweils im Februar mit Umzügen und Festveranstaltungen. Am „rußigen“ Freitag, dem Freitag vor Faschingssonntag, wird nach Einbruch der Dunkelheit der „Buzentanz“ aufgeführt: Dabei kämpfen Pflasterbuzen und Buzenteufel um einen Hahn, der in einem Korb eingesperrt, an einen Galgen aufgehängt ist. Anschließend wird der Hahn versteigert. Am Faschingssonntag um 14:01 Uhr beginnt der „Narrensprung“: Lindauer Narren, versteckt hinter phantasievollen, altüberlieferten Masken, ziehen durch die Stadt.
Freizeit- und Sportmöglichkeiten
Im Sommer
Am besten lernt man die Stadt bei einer Führung kennen. Von April bis Oktober werden bei jeder Witterung dienstags und freitags jeweils um 10:00 Uhr Stadtführungen abgehalten. Treffpunkt ist vor der Tourist-Information gegenüber dem Hauptbahnhof (Führungen für Gruppen nach Voranmeldung möglich). – Attraktive Kunsthandwerkerateliers beleben mehrere mittelalterliche Gebäude. Hier kann der Besucher den Künstlern bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen: z. B. in der Töpferwerkstatt am Schrannenplatz, im Goldschmiedeatelier in der Salzgasse oder dem Buchbinder in der Fischergasse.
Selbstverständlich bietet die Stadt am See auch zahlreiche Möglichkeiten zum Angeln: Aal, Hecht, Zander, Barsch, Karpfen und Schleien. Erlaubnisscheine gibt es gegen Gebühr und Vorlage des Jahresfischereischeins bei Bootshaus Hummler, Cramergasse 5, Tel. 3582, Park-Camping Lindau am See, Fraunhoferstraße 20, Tel. 72236, in der Tourist-Information, gegenüber dem Hauptbahnhof, Tel. 260030 und bei Waffen-Hüttl, Schmiedgasse 9, Tel. 946800.
Im Strandbad Eichwald im Stadtteil Reutin findet der Gast eine großzügige Anlage für den Wassersport. 25.000 qm Liegewiese, 660 m Strand, drei beheizte Schwimmbecken, 78 m Wasserrutsche, Windsurfschule, Spielgeräte, alter Baumbestand: alles, was das (Urlauber)herz begehrt (Tel. 5539). – Das Strandbad Lindenhof, Bad Schachen, ist ein landschaftlich herrlich gelegenes Freibad im Lindenhofpark (Tel. 6637). Das Seebad an der Römerschanze liegt direkt neben dem Lindauer Hafen (Tel. 6830). Am Aeschacher Ufer liegt das Aeschacher Bad, ein Pfahlbau im See (Tel. 23446). Das Strandbad des Hotels Bad Schachen hat ein beheiztes Schwimmbecken (Tel. 298-0). Das Freibad Oberreitnau im Freizeitzentrum Lindau-Oberreitnau hat ebenfalls ein beheiztes Schwimmbecken mit Wärmehalle (Tel. 944120). Auch das Hallenbad der Stadtwerke Lindau lohnt einen Besuch (Tel. 704130).
Bootsvermietung für Boote aller Art gibt es an der Seebrücke im Kleinen See (Grahneis, Tel. 5514), bei der Inselhalle (Hodrius, Tel. 297771) sowie beim Hotel Bad Schachen (Franz, Tel. 22641). –Auch der Golfer kommt hier auf seine Kosten: Golfplatz am Schönbühl, 18 Löcher; Golfclub Lindau-Bad Schachen, Tel. 96170, Fax 961750; Golfplatz in Weißensberg bei Lindau, 18 Löcher, Golfclub Bodensee, Tel. 08389 89190, Fax 89191. – Golf im Kleinen gibt es in der Original Minigolf-Anlage am Aeschacher Ufer und in der Miniatur-Anlage am Lindenhofweg oberhalb des Lindenhof-Parks, Nähe Hotel Bad Schachen (Auskunft über H. Bierwolf, Tel. 407077). – In der Schule für Inline-Skating „Skate & Fun“ kann man unter fachkompetenter Anleitung diesem Sport frönen (Tel. 0172 2336542). – Der Kanuclub am Aeschacher Ufer unterhält einen Zeltplatz für Mitglieder von Kanuclubs (Tel. 3172). – Segelkurse und Segelbootcharter sind zu buchen bei der Bodensee-Yachtschule Lindau, Kindersegelkurse mit 24-Stunden-Betreuung (auch Segelbootcharter), Schiffswerfte 2, Tel. 944588, Fax 944589. Nähere Informationen sind auch über Internet abzurufen: www.bodensee-yachtschule.de. – Tauchausbildung und Tauchausfahrten werden angeboten von Tauchschule und Tauchshop Pro Marine, In der Grub 1, Tel. 944690 (Internet: www.promarine.de). – Wasserski fahren kann man bei der Bootsvermietung Hodrius, bei der Inselhalle (Tel. 297771) sowie bei der Bootsvermietung Grahneis, an der Seebrücke im Kleinen See (Tel. 5514). – Wer gerne einen Windsurfingkurs (Surfbrettverleih) machen möchte, wendet sich an die Windsurf-Schule Kreitmeir, Strandbad Eichwald, Tel. 23330 und 23346, Fax 23314 (Mistral-Schulungs- und Testzentrum, Schnupperkurse, Floßfahrten).
Fahrpläne und Sonderprospekte für Linien- und Ausflugsverkehr sind am Hafenschalter der Bodensee-Schiffsbetriebe (Tel. 944416) erhältlich sowie beim Schiffsbetrieb Wiehrer, Schiffsrundfahrten und Charter, hinter der Spielbank (Tel. 78194). – Die Kneipp-Anlage beim Minigolfplatz am Aeschacher Ufer bietet im Sommer willkommene Abkühlung.
Wer nicht gerne allein Sport treibt, ist beim Lauftreff mit Walking genau richtig aufgehoben. Von April bis September trifft man sich jeden Mittwoch um 18:30 Uhr bei der Tannholzhütte beim Waldlehrpfad am Schönbühl im Motzacher Wald. – Trimm dich fit heißt es auf dem Vita Parcours im Dunkelbuch. – Auf dem Schönbühl wartet ein Waldlehrpfad mit Abenteuer-Kinderspielplatz. – Beim Segelhafen in Lindau-Zech ist ein Grillplatz eingerichtet.
Ferienprogramm für Kinder
In den Ferienmonaten bietet Lindau auch für die kleinen Gäste ein abwechslungsreiches Programm. Von Juli bis September findet jeden Freitag um 10:00 Uhr eine Kinderstadtführung statt. Interessierte Kids treffen sich bei der Tourist-Information, gegenüber dem Hauptbahnhof. Bei einer abenteuerlichen Führung mit Besuch des Mangturmes (Alter Leutturm) und des Diebsturmes wird die historische Inselstadt erkundet. – Ebenfalls von Juli bis September ist jeden Dienstag um 10:00 Uhr eine Märchenstunde in der Stube des Mangturmes am Seehafen. Treffpunkt ist am Mangturm. – Der Lindauer Löwenclub bietet für Kinder ab 4 Jahren Basteln, Malen, Schminken, Spazierengehen, Pfützenspringen nach Lust und Laune. (August/September, jeweils donnerstags um 10:00 Uhr, Treffpunkt: Inselhalle, Raum „Allgäu“, Eingang neben der Feuerwehr). Die Kinderstadtführungen, die Kindermärchenstunden und der Löwenclub werden vom Verkehrsverein veranstaltet, die Teilnahme ist kostenlos.
Im Stadtmuseum „Haus zum Cavazzen“ finden während der Ferienzeit 14-tägig immer mittwochs um 14:30 Uhr und 15:45 Uhr Nachmittage für Kinder ab 7 Jahren statt. Dabei sind unterschiedliche Themen kindgerecht aufbereitet. – Kinder-Sommertheater im Zeughaus auf der Insel, Märchenvorstellungen im Stadttheater in Lindau (Frühjahr und Herbst) – bestimmt für jedes Kind das passende Programm. Die Nachmittage im Museum, das Kinder-Sommertheater und die Märchenvorstellungen werden vom Kulturamt veranstaltet. Das Kinderkultur-Programm ist bei der Tourist-Information erhältlich. – Die Kreisjugendpflege Lindau bietet von August bis Anfang September besondere Erlebnisse für Kinder an. Dieses Programm ist ebenfalls bei der Tourist-Information zu erfragen.
Im Winter
Von November bis Februar ist die Städtische Kunsteisbahn im Strandbad Eichwald geöffnet (Tel. 942617). Außerdem liegen die herrlichsten Sportgebiete vor der Haustüre und laden ein zum Rodeln, Langlaufen und Skifahren.
Ganzjährig
Vollautomatische Kegelbahnen gibt es in der Gaststätte Schützenhaus, Kemptener Straße 132, Tel. 74314 und in der Keglereinkehr, Von-Behring-Straße 1, Tel. 74946. – Der Pferdefreund kommt im Reitstall von Ungern-Sternberg auf seine Rechnung. Neben Reitunterricht sowohl in der Halle als auch auf dem offenen Reitplatz werden auch Ausritte ins Gelände angeboten (Taubenberg, Tel. 1257 und 28771). – Wer möchte nicht gerne einmal das Allgäu von oben betrachten! Ein Rundflug ab Flugplatz Lindau-Wildberg verwirklicht diesen Traum (Tel. 08389 271).
Sich in der Sauna entspannen kann man in der Insel-Sauna (mit Sonnenstudio), Bahnhofsplatz 4 – 5, Tel. 945804; im Fitness Point im Römerpark, Kolpingstraße 5, Tel. 944833 und im Fitness Point Lady, Rickenbacher Str. 4, Tel. 975343. Schach! heißt es jeden Freitag ab 20 Uhr im Hotel-Gasthof „Stift“, Stiftsplatz 1. Ebenfalls jeden Freitag, ab 19:30 Uhr, wird im Gasthof Köchlin, Kemptener Str. 41 (Tel. 96600) und in den Wackerstuben, Wackerstraße 7 (Tel. 3216) Skat geklopft. – Auf den Schießständen der Lindauer Schützengesellschaft am Schönbühl, Kemptener Straße 132 trifft man sich ab 19:00 Uhr zum Schießsport (Tel. 74328).
Tanzen, Tanzkurse, Spezialkurse und Tanzveranstaltungen bietet die Tanzschule Schnell, In der Grub 28, Tel. 4884 und 4994. – Dem weißen Sport nachgehen kann man nach Herzenslust in verschiedenen Tennisanlagen, die sowohl Frei- als auch Hallenplätze anbieten: Tennis- bzw. Squashhalle in der Wackerstraße 55 (Tel. 25474), Tennis-Club, Am Giebelbach, Büro Tel. 5507, Restaurant Tel. 409558 (15 Plätze, zwei in der Halle); Tennis-Schule Reulein, Rickenbacher Straße 72, Tel. 72730 (drei Plätze); Hotel Bad Schachen, Tel. 298-0 (zwei Plätze); Tennisanlage im Stadtteil Oberreitnau, Tel. 28998 (sechs Plätze).
Nicht nur die Jugend trifft sich gerne im Internet-Café, Zeppelinstr. 6, Lindau-Insel (Tel. 942767). – Sein Glück im Spiel versuchen kann man bei der Bayerischen Spielbank in Lindau. -
Wandern
Lindau liegt im Nahbereich der Berge des Allgäus, Österreichs, Liechtensteins und der Schweiz. Von Spaziergängen auf bequemen Alpwegen bis zum Klettern im Fels wird hier in der Umgebung alles geboten, was sich der Bergfreund wünscht.
Eine erholsame Uferwanderung, fernab des Autoverkehrs führt von Lindau über Wasserburg nach Nonnenhorn. (Auch als Teil einer Radtour sehr gut geeignet).
Radfahren
Von April bis September trifft man sich jeden Dienstag um 18:30 Uhr beim Feuerwehrhaus Hoyren zum Radtreff. Radwandern wird rund um den Bodensee ganz groß geschrieben. Der gut ausgeschilderte Bodenseeradweg führt um den ganzen See. Die Touren lassen sich auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln, vor allem mit Bodenseeschiffen, organisieren und werden so zum unvergesslichen Erlebnis. In und um Lindau findet der Radfahrer besonders reizvolle Strecken. Fahrräder können ausgeliehen werden auf der Insel bei der Fahrradstation im Hauptbahnhof (Tel. 21261), in Oberreitnau im Fahrradies, Bodenseestraße 18, Tel. 4817, in Zech bei Megabike Lindau, Zechwaldstraße 1, Tel. 967310. –
Besonderes und Einzigartiges
Einmalig am ganzen Internationalen Bodensee ist die Lindauer Seehafenbeleuchtung, die täglich ab 21 bis 24 Uhr mit 6000 Lampen den Hafen in eine Märchenkulisse verwandelt.
Wichtige Adressen und Telefonnummern
ProLindau Marketing GmbH & Co. KG, Ludwigstr. 68, 88131 Lindau im Bodensee, Tel. 08382 2600-27, Fax: 08382 2600-26, Internet: www.lindau.de