Schon seit 1965 tragen Isny und Neutrauchburg das Prädikat „Heilklimatischer Kurort“ und laden zum Wellness- und Aktiv-Urlaub oder zu Familienferien zu allen Jahreszeiten ein. Das nebelarme Reizklima durch die landschaftlich bevorzugte Lage im Allgäu und die Nähe zu den Kliniken rund um Isny bieten ideale Voraussetzungen für erholsame Ferien und Kur. Die Isnyer treffen sich gerne in der Stadt zum Flanieren, Entdecken und Verweilen. Dem Besucher bieten sich spannende Einblicke: winklige Innenhöfe, rotbunte Ziegeldächer, historisches Gemäuer, die Türme und auf weite Wiesen und Wälder, die hinaus aus der Stadt die freie Natur führen. Die markante Bergkette der Allgäuer Alpen zieht die Blicke hinein in die kraftvolle Landschaft, die Isny umgibt.
Mit 320 Sonnentagen im Jahr ist Isny Spitzenreiter in Deutschland und liegt mit über 1.920 Sonnenstunden im Jahr immer unter den Bestplatzierten.
Kleiner Blick ins Geschichtsbuch
Der Name leitet sich vom indogermanischen „Isleis“, „das sich heftig Bewegende“, ab. Isny ist eine Stadt mit tausendjähriger Geschichte. Die weithin sichtbaren Türme des von Isny sind Symbole für die reichsstädtischer Bedeutung und frühem Wohlstand des Ortes; sie weisen schon von weitem den Weg in die lebendige Stadt. Bei einer Besichtigung der Isnyer Türme können die Besucher die Stadt einmal aus einer ganz anderen Perspektive sehen und die Aussichten vom Diebsturm, Hafendeckelturm, Speicherturm oder Blaserturm genießen.
Sehenswürdigkeiten
Das Rathaus
ist eine Verbindung von drei ehemaligen Patrizierhäusern. Das markanteste ist das „Albrechtsche Haus“ in der Wassertorstraße, dessen Bausubstanz noch aus dem 15. Jahrhundert stammt. In den Jahren 1682-87 erhielt es durch einen Umbau seine frühbarocke Ausgestaltung. Besonderheit: der Winterthurer Fayence-Kachelofen aus dem Jahr 1685 im sog. historischen Sitzungssaal.
Das Paul-Fagius-Haus
am Marktplatz, birgt Reste des ehemaligen Hospitals zum Hl. Geist. Eine Steintafel in der Eingangshalle erinnert an die Gründerin Elisabeth Bräwissin, deren 1397 erworbenes „hus hinder der metzig“ abbrannte. Vom alten Bestand erhalten sind im Erdgeschoss die „Gotische Halle“, im Treppenhaus Reste von Fresken aus dem 15. Jahrhundert. Das Haus ist benannt nach dem Theologen Paul Fagius, der im 16. Jahrhundert an der Durchsetzung der Reformation in der Reichsstadt beteiligt war und als Drucker hebräischer Bibeln berühmt wurde.
Der Blaserturm
aus dem 16. Jh. diente dem Stadtwächter bei Tag und Nacht als Aussichtsturm nach Feinden und Feuer. Das Wächterstüble befand sich dicht unter der Zwibelhaube des Turms. Der Anbau diente früher als Tuchhaus, dort wurde die Leinwand dem amtlichen Leinwandschauer vorgelegt. Ebenso wickelten sich hier die Aufbewahrung und der Verkauf fremder Waren sowie der Salzhandel ab. Als 1828 im Tuchhaus ein „Hallamt“ eingerichtet wurde, bekam es den heute gebräuchlichen Namen „Hallgebäude“. Heute ist dort die Stadtbibliothek untergebracht.
Das Espantor
mit seinem trapezförmigen Grundriss in der westlichen Altstadt wurde wohl mit der Stadtummauerung im 13. Jahrhundert erbaut. 1413 wird es erstmals urkundlich erwähnt, eine stadtauswärts angebrachte Sandsteintafel mit dem Isnyer Wappen trägt die Jahreszahl 1467. Der Turm hat seinen Namen vom „Espan“, einem Stück Land, welches als Vieh- oder Geflügelweide, aber auch als Spiel- und Festplatz sowie zu Waffenübungen diente. Dem Torturm, der heute als „Städtische Galerie im Turm“ genutzt wird, ist stadtauswärts ein Wächterhäuschen benachbart.
Die Untere Mühle
ist wahrscheinlich eine der zwei „neuen Mühlen“, die der Graf von Veringen 1171 durch einen Vertrag dem Kloster überließ.
Das Gartenhaus
In solchen Häuschen vor der Stadtmauer waren die „Gartenhäusler“ untergebracht. Sie dienten als Knechte und Mägde bei den Isnyer Bürgern, durften sich als Katholiken aber nur tagsüber in der protestantischen Reichsstadt aufhalten.
Das Wassertor
das in die wasserreiche Vorstadt führte, wird 1337 erstmals erwähnt. Der heutige Bau stammt aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts. Das erste Geschoss über der Durchfahrt, durch das man heute über eine nach innen verlegte Treppe den Turm hinaufsteigt, war ein Gefängnis. Es besaß als einzigen Zugang in der Decke eine Öffnung, durch welche der Gefangene an einem Seil “abgehaspelt“ wurde. Eine in Fresko ausgeführte Kreuzigungsgruppe befindet sich inmitten von Wandmalereien und Kritzeleien, die von Gefangenen hinzugefügt worden sind, versehen mit Jahreszahlen des späten 16. und frühen 17. Jahrhunderts. Heute befindet sich im Turm das Isnyer Heimatmuseum.
Der Diebsturm
1402 erstmals genannt, ist als einziger der Mauertürme aus Kalktuffsteinen erbaut. Er gehört zu den vier weiteren Befestigungstürmen, die in die Stadtmauer integriert sind. Im unteren Teil des Turmes waren früher, wie der Name schon sagt, Gefangene untergebracht. Der vom Diebsturm beherrschten „Oberen Stadtmauer“ ist ein „Zwinger“ vorgelagert: ein durch eine niedere Ringmauer verstärkter Verteidigungsraum, der wohl gleichzeitig mit der Stadtummauerung im 13. Jahrhundert angelegt worden ist.
Der Zwinger
war eine weitere Hochwacht der Stadt. Von hier hielt ein Wächter, wie vom Blaserturm, Tag und Nacht Ausschau nach Feind- und Feuersgefahr.
Der Hafendeckelturm
steht heute isoliert in der Grünanlage, die den Verlauf der hier verschwundenen Stadtmauer markiert. Seit 1773 hat er nicht mehr sein ursprüngliches Dach, das an einen Topfdeckel erinnert haben muss, sondern ein Flachdach mit Zinnenkranz.
Der Mühlturm
Durch seine untere Wölbung floss der Stadtbach von der benachbarten Stadtmühle her kommend, deren Gebäude heute das „Museum am Mühlturm“ beherbergt.. Der Mühlturm hat sein Kegeldach noch und ist heute in ein historisierendes Wohngebäude integriert.
Der Speicherturm
Einem Dokument von 1577 zufolge wurden in diesem Turm „etlich Feßlin mit Pulffer“ aufbewahrt. Seine beiden Untergeschosse bargen je ein Gefängnis. Vom Speicherturm aus ist der Zutritt zu einem Teil des alten, an der Innenseite der Stadtmauer entlang führenden Wehrganges möglich. Diese „Untere Mauer“ ist der eine der beiden erhaltenen größeren Mauerabschnitte, die zusammen noch etwa ein Drittel der ehemaligen Ummauerung bilden.
Der Pulverturm
Dieses Stadttor aus dem 13. Jahrhundert – auch Viehtor genannt, ist in der Höhe stark reduziert, weil es nach dem Brand von 1631 nicht wieder aufgebaut wurde. Es vermittelt einen Eindruck von der aus unbehauenen Steinen errichteten ursprünglichen Stadtbefestigung.
Die Nikolaikirche
in der Reformationszeit zur evangelischen Stadtpfarrkirche geworden, ist die Nachfolgerin der Leute-Kirche, die in die nächste Nähe zur Klosterkirche gebaut worden war.
Die Prediger-Bibliothek
ist das Wertvollste, was Isny kulturgeschichtlich zu bieten hat. Grundstock für die urkundlich erstmals 1482 erwähnte Sammlung bildete die Stiftung des Isnyer Pfarrers Konrad Brenberg. Die über drei Meter hohen Stehregale sind bis zur Decke gefüllt mit 1.700 Schriften. Die Sammlung umfasst Schriften von Luther, Melanchthon und Zwingli sowie wertvolle Handschriften und Wiegendrucke aus der Zeit nach der Erfindung des Buchdrucks zwischen 1450 und 1500. Prachtstücke der Sammlung sind die Topographien von Merian sowie ein Amsterdamer Atlas.
Die Ölbergkapelle
Erbaut wurde die nach einer früheren Darstellung von Christus am Ölberg benannte Kapelle um 1480. Eine Inschrift weist darauf hin, dass sie wie durch ein Wunder die große Feuersbrunst von 1631 inmitten allgemeiner Zerstörung unversehrt überstanden hat.
Die Kirche St. Georg und Jakobus
war die Kirche des ehemaligen Benediktinerklosters und, obgleich innerhalb der Mauern der evangelischen Reichstadt stehend, die Pfarrkirche des katholisch gebliebenen Umlands. Die dreischiffige Hallenkirche wurde nach dem Stadtbrand von 1631 von Giulio und Pietro Barbieri aus Rovereto neu erbaut.
Die Marienkapelle
Vom Chorraum der Klosterkirche führt ein Seiteneingang rechts in die Kapelle. 1645 wurde sie nach dem Brand von 1631 wiederhergestellt. Der Chor mit seinem hochgotischen Grundriss weist noch auf die Bauzeit um 1390 zurück.
Die Kirche St. Maria
wurde 1902/03 nach Plänen des Architekten J. Cades als Pfarrkirche für die Isnyer Stadtkatholiken erbaut. Bei der 1985 erfolgten Innenrenovation wurden die Deckengewölbe mit in der Gotik gebräuchlichen Farben und Ornamenten ausgemalt.
Das Wasserhaus
1751/52 ließ Abt Wunibald Rottach das Wasserhaus bei der Oberen Mühle zur Sicherung der klösterlichen Wasserversorgung erbauen. Im Güterbuch der bis 1911 selbstständigen Gemeinde Isny-Vorstadt wird es als “ein freistehendes Brunnenmeistereigebäude von Stein” mit angebauter Radstube und hölzernen Aufgängen beschrieben. Heute dient es als Wohngebäude.
Das Schloss
„Schloss“ ist die in Isny gebräuchliche Bezeichnung für die Gebäude des auf das Jahr 1096 zurückgehenden Benediktinerklosters. Tatsächlich zum Schloss wurde die Anlage, als sie 1803 bei der Säkularisation dem Grafen von Quadt-Wykradt zugesprochen worden war. Das barocke Hauptgebäude ging 1999 in eine gemeinnützige Stiftung ein. Zweck dieser Institution ist der Erhalt des denkmalgeschützten Gebäudes für die Stadt Isny, die Sicherung des künstlerischen Werkes des Isnyer Malers Friedrich Hechelmann sowie die Förderung von Kunst und Kultur in Isny und der Region (siehe auch Galerien). Besondere Beachtung verdient das „Refektorium“, heute zu Musik- und Vortragsveranstaltungen genutzt. Der ehemalige Speisesaal der Mönche ist in dezentem Rokoko gehalten. Die Stuckaturen sind von H. J. Gigl, die Bilder von M. Holzhey. Die Fresken über den Türen zeigen die Kirchenväter, die Diagonalkartuschen die vier Evangelisten. Die Deckenfresken stellen Christus in Emmaus, das Abendmahl und die Versuchung Christi dar. Den Rocaille-Ofen aus gebranntem glasiertem Ton krönt Diana, die Göttin der Jagd.
Stadtführungen
durch die historische Altstadt, auf der Stadtmauer und zu den Türmen finden ganzjährig jeden Samstag um 9.45 Uhr sowie von Juli bis Sept. zusätzlich jeden 2. Dienstag um 19 Uhr statt. Treffpunkt ist das Kurhaus am Park.
Grüne Oasen
Der Hektik des Alltags entfliehen kann man in der Parkanlage beim Kurhaus mit Weiher und Springbrunnen sowie einer Kneipp Wassertretanlage. Für kleine Besucher gibt es in Isny zahlreiche Spielplätze.
Galerien
Städtische Galerie im Turm
Der Turm des im 13. Jahrhundert erbauten Espantors beherbergt die Städtische Galerie im Turm. Während der Sommermonate präsentieren dort Künstler aus der Region in wechselnden Ausstellungen Bilder, Skulpturen und Objekte (Tel. 07562/984-178).
Städtische Galerie „arkade“ – Isnyer Künstler und Kunsthandwerker
Die „arkade“ ist eine Künstlergruppe mit Tradition. Die Künstler zeigen in wechselnden Ausstellungen traditionelle wie zeitgenössische Kunst und Kunsthandwerk (Tel. 07562/8718).
Galerie am Espantor
600 Jahre alt ist das Pfarrhaus an der Stadtmauer in Isny, seit 25 Jahren werden die historischen Räume als Galerie geführt. Die Dauerausstellung präsentiert laufend Kunst und Kunsthandwerk sowie Literatur von rund 30 Künstlern (Tel. 07562/56681) oder 07562/913917; Öffnungszeiten Ganzjährig geöffnet, Mittwoch bis Sonntag, 14.00 bis 18.00 Uhr, Gruppen nach Vereinbarung
Kunsthalle im Schloss
Die Kunsthalle im Schloss bietet in den aufwendig restaurierten Räumen des ehemaligen Benediktinerklosters Kunst auf höchstem Niveau. Außerdem lohnt ein Besuch des Refektoriums mit seinen wunderschönen Stuckaturen und Fresken. Ganzjährig wird hier das umfangreichen Werk von Friedrich Hechelmann präsentiert.
Friederich Hechelmann und seine Bibel In dreijähriger Arbeit entstand der größte Bilderzyklus von Friedrich Hechelmann – Die Bibel.
„Zeit der Götter – Zauber der Form”
Unter diesem Titel zeigt die Kunsthalle im Schloss eine Sammlung rund 60 hochwertiger Marmor- und Bronzerepliken hellenistischer Skulptur, die Friedrich Hechelmann der Kunsthalle als Schenkung überlassen hat.
Museen
Museum am Mühlturm
Auf über 600 qm Ausstellungsfläche gibt das Museum am Mühlturm Einblick in die Historie der ehemals Freien Reichstadt Isny. Die Attraktion des Museums: der Nachbau einer Münzwerkstatt um 1500.
Unterhaltsame Geschichte(n): Im Museum am Mühlturm erfährt der Besucher viel über die Geschichte der Stadt, über die Herstellung von Leinwand, über Trachten und über Schmuck. Außerdem steht hier eine Münzschmiede-Werkstatt, wie es sie in dieser Form sonst nirgends gibt. Besucher dürfen in der Werkstatt auf Wunsch selbst Hand anlegen.
Das Museum hütet einen weiteren Schatz: 350 historische Prägestempel mit verschiedenen Motiven fanden sich bei der Renovierung des Rathauses in einem Schrank eingeschlossen. Üblicherweise wurden die Stempel nach Gebrauch zerstört. Im Museum am Mühlturm werden darüber hinaus stets Sonderausstellungen zu verschiedenen Themen oder von Künstlern aus der Region präsentiert. Geöffnet 1. Mai – 31. Okt., Öffnungszeiten: Di., Do., Sa., So. 14-17 Uhr, Führungen Mo. und Fr. 14 Uhr.
Wassertormuseum
Vom finstern Loch bis ganz nach oben
Der in der Mitte des 13. Jahrhunderts errichtete Turm des Wassertors ist ein imposanter Ort für ein Museum. Wenn der Besucher des Heimatmuseums vom finsteren Gefängnis-Loch bis hinauf in die Türmerwohnung gestiegen ist, wird er belohnt mit einem herrlichen Blick über die Stadt und hat auf seinem Weg einiges erfahren über Feuerwehr, Schusterhandwerk und die Anfänge des Wintersports in Isny. Führungen von Mai bis Okt. Mo. 19 Uhr, Mi. 14 Uhr, So. 10 Uhr.
Kulturelles
Das abwechslungsreiche Veranstaltungsangebot verleiht dem kulturellen Leben der Stadt ihr unverwechselbares Profil. Tourneetheater im Kurhaus, Kammerkonzerte im Refektorium, Veranstaltungen aus den Bereichen Kleinkunst, Jazz und Literatur, Festivals im Sommer, attraktive Ausstellungen und die beliebten Sommerabendkonzerte der örtlichen Musikkapellen – das sind nur einige Eckpfeiler im kulturellen Jahreslauf der Stadt Isny. Das rege Interesse und die Eigeninitiative der Isnyer geben der kulturellen Szene ihre Impulse.
Stadtbücherei
Mit Schmökerecke und Kinderspielzimmer befindet sich die städtische Bibliothek direkt am Marktplatz im Hallgebäude, Tel. 07562/912161. Öffnungszeiten: Mo., Di. und Fr.: 10-12 Uhr, 14-17 Uhr Mi. geschlossen, Do. 9-12 Uhr, 14-19 Uhr, Sa. 10-12 Uhr
Feste & Feiern
Festivalsommer
Sommerzeit ist Festivalzeit! Die beiden Festivals gehören zu den absoluten Highlights: das Isny-Opern Festival an der Stadtmauer und das Theaterfestival beim Burkwanger Baggersee, das ein facettenreiches Programm mit internationalen Künstlern präsentiert. Weitere Informationen www.isny-oper.de, www.theaterfestival-isny.de
zwischentöne
ist ein vielseitiges und alternatives Kulturprogramm für Jung und Alt, das gute Unterhaltung mit hohem Anspruch vereint. In einem attraktiven Mix aus Kabarett, Chanson, Blues, Jazz und Comedy gestalten erstklassige Künstler auf der Bühne des Isnyer Kurhauses die Herbst- und Wintermonate.
filmreif – das andere Kino
Aus Begeisterung für gute Filme wurde in Isny ein neues Projekt aus der Taufe gehoben. Unter dem Titel „filmreif – das andere Kino“ zeigt man einmal im Monat anspruchsvolle Filmproduktionen für ein kulturell aufgewecktes Kinopublikum.
Kultur- und Museumsnacht / Straßenfest
im jährlichen Wechsel finden diese beiden Veranstaltungen immer am letzten Wochenende im August statt. Während der Kultur- und Museumsnacht verwandelt sich die Isnyer Innenstadt in eine wahre Kulturmeile. Museen, Galerien und historische Gebäude haben geöffnet und können während einer Führung entdeckt werden. An zahlreichen Stationen wird zwischen 19 und 24 Uhr alles zwischen Ausstellungen, Führungen, Musikdarbietungen und kulinarischen Köstlichkeiten angeboten.
Das 2tägige Isnyer Straßenfest bietet für Groß und Klein, für Alt und Jung ein kulinarisches und musikalisches Erlebnis. Livemusik verschiedenster Stilrichtungen und internationale und Allgäuer Spezialitäten machen die Innenstadt von 11 bis Mitternacht zu einer Flaniermeile. Der Kurpark wird zur abwechslungsreichen Kinderspielwiese.
IAA – Isnyer Automobil Ausstellung
Seit über 10 Jahren ist am Samstag vor dem Muttertag die Isnyer Innenstadt ein Paradies für Autoliebhaber. In der Fußgängerzone kann man sich über die aktuellen Fahrzeugmodelle fast aller gängigen Automarken informieren. Am Busbahnhof findet der RegioBus Tag statt und der Kurpark wird zum Freilichtmuseum für historische Fahrzeuge. Der Abend wird mit einem Ballbesuch zum unvergesslichen Erlebnis.
Das Isnyer Kinder- und Heimatfest
dauert vier Tage lang, immer am ersten Juliwochenende von Freitag bis Montag. Bei diesem Traditionsfest wird in der ganzen Stadt, vor allem jedoch auf dem Festplatz am Rain mit Bieranstich, Blasmusik und Adlerschießen kräftig gefeiert. Seinen Höhepunkt findet das Fest beim historischen Umzug am Sonntag um 14 Uhr.
Der Weihnachtsmarkt
Anfang Dezember in der Innenstadt bietet seinen Besuchern ein stimmungsvolles Lichtermeer mit Lebkuchen- und Glühweinduft. Beim traditionellen Engelefliegen werden die Kinder täglich vom heiligen Nikolaus und seinen Engeln beschenkt.
Freizeit- und Sportmöglichkeiten
Im Sommer
Angeln
Im Biesenweiher, am Burkwanger Baggersee und im Hengelesweiher. Angelkarten beim Terrassen Hotel unter 07562/97100.
Baden
Das Waldbad Isny bietet Liegewiese, Spielplatz, Kiosk und Restaurant. Im Badsee Beuren mit Kiosk und Restaurant kann man in einem eigenen Bereich sogar surfen (Informationen bei der VDWS Surfschule unter 07565/1708) Die Badeanlage ist täglich von 8 bis 20 Uhr geöffnet. Der Hengelesweiher und der Baggersee sind weitere Bademöglichkeiten.
Kinderferienprogramm
In den gesamten Sommerferien bietet die Gästeinformation im Kurhaus täglich Führungen, Spiele, Attraktionen und Abenteuer in der Natur mit Tieren, in der Stadt und Umgebung für Kinder von 3-14 Jahren.
Kneippen
Eine Abkühlung beim Kneippen bieten die Wassertretstellen am Schächele, im Kurpark und in Neutrauchburg beim Bewegungszentrum.
Minigolf
Eine Partie Minigolf spielt man in der Anlage am Achener Weg.
Nordic Walking
Der Nordic Walking Park im Rotmoos in Richtung Argenbühl führt durch Wälder, Tobel, an Seen entlang und durch ausgedehnete Naturschutzgebiete.
Rad fahren
Isny liegt an der Ostroute des Radwanderwegs Donau-Bodensee von Ulm ans Schwäbische Meer. Auch der Radwanderweg Allgäu streift Isny. Dieser ca. 100 km lange Rundweg führt über Leutkirch, Altusried, Kempten, Buchenberg und Weitnau zurück nach Isny.
Der Argenweg kann an den Parkplätzen Halden, Menelzhofen oder Menelzhofer Berg begonnen werden. Die Gästeinformation im Kurhaus bietet vom Frühsommer bis in den Herbst Dienstags geführte Radwanderungen an, ab den alten Bahnhof.
Segelfliegen
Der Segelflugplatz befindet sich im Naturschutzgebiet Rotmoos (Rundflüge nach Vereinbarung mit der Luftsportgruppe unter 07562/4951).
Tennis
In unmittelbarer Nähe des Waldbads kommen Tennisspieler auf ihre Kosten (Tennisclub Isny, Tel. 8396).
Wandern
Die Adelegg
erstreckt sich von Weitnau über Isny nach Leutkirch und Kempten. 1118 m über Normalnull erreicht der voralpine Höhenzug am „Schwarzen Grat“. Dieser höchste Punkt Württembergs bietet von seinem Aussichtsturm eine grandiose Alpensicht. In naturnahen Wäldern, in schwer zugänglichen Tobeln beobachtet der Wanderer Hirsch und Gams, hier balzt der Auerhahn und unter Steinen und Wurzeln lebt der schwarze Alpensalamander.
Bleicher Weiher
Mit dem Bundespreis in Silber beim Wettbewerb „Willkommen im Urlaub – Familienzeit ohne Barrieren“ ausgezeichnet wurde der barrierefreie Naturpfad am Bleicher Weiher.
Naturschutzgebiet “Bodenmöser“
Die „Bodenmöser“ gelten in Fachkreisen als eines der reizvollsten, repräsentativsten und bedeutendsten Niedermoorlandschaften im Württembergischen Allgäu gebildet von 31 unterschiedlichen Feuchtgebieten inmitten eines 525 ha großen Landschaftsschutzgebietes, das schädliche Einflüsse von außen abpuffern soll. Flora und Fauna in ihrem Artenreichtum sind hier einzigartig. Mehrere Wanderwege führen durch die einzelnen Lebensräume.
Eistobel
Der Eistobel liegt rund sieben Kilometer südlich von Isny zwischen Maierhöfen und Grünenbach. Er durchschneidet auf einer Länge von rund drei Kilometern den Höhenzug Laubenberg-Iberg. Geradezu legendär sind die grandiosen Eisbildungen im Winter, die dem Eistobel den Namen gaben. Im Bau befindet sich momentan ein modernes Informationszentrum am Eingang des Eistobels. In Kürze wird hier die Entstehung der Allgäuer Landschaft und die aktuellen Besonderheiten des Eistobels in Ton, Wort und Bild vorgestellt. Weitergehende Informationen auf der Website des Eistobel www.eistobel.de
Lehrpfade
Walderlebnispfad Beuren
Für Familien, insbesondere aber für Kinder von drei bis zehn Jahren, ist der Walderlebnispfad bei Beuren, einem Isnyer Teilort, konzipiert. Auf neun Stationen können die Kinder spielerisch den Wald erforschen.
Waldsinnespfad Überruh
Auf dem Gelände der Reha Klinik Überruh in Bolsternang liegt öffentlich zugänglich ein Waldsinnespfad mit angeschlossenem Gymnastikparcours.
Naturpfad Harprechtser- und Gründels Moos
Von Eisenharz aus ist der Naturpfad im Harprechtser und Gründels Moos zu erreichen. Beide „Möser“ bilden den westlichen und südlichen Rand des Naturschutzgebiets „Bodenmöser“. Von degenerierten Nieder- und Hochmoorbereichen bis hin zu verheideten und sich regenerierenden Hochmoorflächen kommen alle Lebensraumtypen vor – eine leicht zu gehende Tour, die sich lohnt.
Im Winter
Ein bestens gepflegtes Loipennetz mit 85 km (davon 53 km DSV-zertifiziert), ein Familien-Abfahrtshang am Stadtrand, präparierte Winterwanderwege, Eislaufplätze und die nahe gelegenen Alpen garantieren ein abwechslungsreiches sportliches Programm.
Fast jedes Jahr ist Isny Austragungsort von Internationalen oder Europäischen Nordischen Skimeisterschaften behinderter Spitzensportler. Daher hat die Stadt als Wintersportplatz, besonders bei Langläufern, einen ausgezeichneten Namen. Informationen über Langlaufloipen und Liftbetrieb erhält man über das Schneetelefon unter 07562/913335.
Ganzjährig
Hallenbad
Öffentlich zugängliche Hallenbäder mit Sauna befinden sich im Bewegungszentrum Neutrauchburg, Tel. 711151. In der Klinik Überruh finden anspruchsvolle Saunabesucher auf 1.400qm eine großzügige Saunalandschaft mit Hallenbad.
Squash
Im Isnyland Terrassen Hotel (Tel. 97100) befinden sich zwei Squashcourts. Wer lieber Tennis spielt, hat dazu in der Tennishalle (Tel. 1244 od. 56789) die Möglichkeit.
Kulinarisches
Richtig urig geht es im Brauereigasthof Engel zu. Sie ist unter ehemals 14 Brauereien als einzige in der Allgäustadt verblieben. Hier kann man die beliebten Bierspezialitäten der Brauerei Stolz gleich an der Quelle kosten. Deftige Brotzeiten und gutbürgerliche Küche sorgen für die nötige Unterlage.
Eine stilvolle Adresse ist das Café-Restaurant Kurhaus am Park. Die vielfältige Küche mit saisonalen Variationen hält so manche Überraschung bereit. Besonders beliebt ist die großzügige Sonnenterrasse. Von Mai bis September kann man dort jeden Mittwoch einem Sommerabendkonzert lauschen.
Wie der Name vermuten lässt, wird beim Bayrischen Wirt richtig bodenständig gekocht. Neben typisch bayerischen und schwäbischen Schmankerln werden in gehoben rustikalen Gasträumen auch internationale Spezialitäten serviert.
Im Panorama Restaurant des Terrassen Hotel Isnyland schlemmen Sie nach regionaler und internationaler Karte eines Spitzenkochs. Jeden ersten Sonntag im Monat Sonntagsbrunch.
Traumhaft schlafen
Eine erstklassige Adresse ist das Berghotel Jägerhof (Tel. 770), auf einem Traumplatz am Berghang hoch über dem grünen Argental gelegen. Bei gutem Wetter sieht man von hier aus bis zum Säntis in der Schweiz. Die großzügige Hotelanlage besteht aus drei miteinander verbundenen Gebäuden im Landhausstil, umrahmt von gepflegten Grünanlagen.
Im Ortsteil Neutrauchburg befindet sich in schöner Alleinlage das Terrassen Hotel Isnyland (Tel. 97100). Die Zimmer mit Südterrasse lassen es an nichts fehlen. Für kleine Hotelgäste bietet das Kinderland jede Menge Spaß. Für Tagungen ist das Terrassen Hotel sehr gut geeignet.
Äußerst idyllisch liegt HausTanne (Tel. 07569 930044) im Kreuzthal. Acht Gästezimmer sowie ein Appartement bieten modernen Standard in alten Mauern. Ein besonderes Schmuckstück ist der denkmalgeschützte Festsaal mit Wandgemälde. Es ist ausgezeichnet geeignet für Seminare und Kursgruppen aller Art.
Naturfreunden seinen die vom ADAC ausgezeichneten Campingplätze beim Waldbad (Tel. 2389) und am Badsee in Beuren (Tel. 07567 1026) empfohlen.
Wichtige Adressen und Telefonnummern für Buchung und Informationen
Isny Marketing GmbH, Büro für Tourismus, Unterer Grabenweg 18, 88316 Isny im Allgäu, Tel. 07562-984-110, Fax 07562-984-172, info@isny-tourismus.de, Internet: www.isny.de
Stadt Isny im Allgäu, Wassertorstraße 3, 88316 Isny im Allgäu, Tel. 07562/984-0, Fax 07562/984-333, info@rathaus.isny.de